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Herbstferien! Vom 12.10 bis zum 27.10 ist auch bei SING DOCH Pause . Aber eine neue Gesangsregel für Oktober gibt es natürlich!

Liebe Singbirds !
Gestern hat die neue Staffel von Voice of Germany begonnen und ich hab begeistert zugesehen.
Eine Kollegin von mir ist dabei, und ich hoffe natürlich das sie ganz weit kommt. Und es fällt doch immer wieder auf , das es bei der Auswahl der Talente seitens der Coaches nicht immer nur um Technik geht sondern:GEFÜHL …GEFÜHL…und nochmals GEFÜHL.

Darum lautet unsere Gesangsregel für OKTOBER :

SINGEN OHNE GEFÜHL GEHT NICHT !

Beziehungsweise , es hört sich einfach nicht gut an, und ihr werdet niemanden berühren oder begeistern.
Wir sind als Sänger immer Storyteller , das ist ganz wichtig , das ihr euch in den Text des Liedes , in die Situation hineinversetzt. Wir haben diese Gefühle alle schon erlebt : Wut , Liebeskummer, Trauer , Freude, Glücksgefühl etc.

Diese Gefühle müssen durch eure Stimme , mit eurem Sound zum Leben erweckt werden. Wenn ein Lied traurig ist, muß unser Stimmklang auch dementsprechend etwas traurig ‚schluchzig‘ klingen. Dann kriegt das Lied sofort den richtigen Flow. Deswegen ist Singen ja auch so etwas persönliches , wir machen uns praktisch „ nackig „ ..wir zeigen unsere Seele. Aber genau das macht einen guten Sänger aus , er traut sich, das zu zeigen. Und dann muss man als Zuhörer auch mal weinen. So ging’s mir gestern bei Voice of Germany. Also : be emotional ! Lasst sie raus, die Gefühle!
Eure Katja

Eine neue Regel fürs Singen im September! Hier kommt sie…..

Liebe Singbirds ,

in der letzten Woche ist mir immer wieder bei meinen Sängerinnen und Sängern etwas aufgefallen : eure LUFT ist manchmal einfach nicht genug genutzt . Darum heißt unsere herbstliche Gesangsregel :

SINGEN IST AUSATMEN MIT TON

Die Atemtechnik bzw. eine gute Atemstütze ist für das Singen super wichtig. Wenn man flach einatmet, die Luft einfach nicht tief genug geht, haben wir keine Möglichkeit, den Ton zu führen und lange zu halten.
Im Unterricht bringe ich immer das Bild des unsichtbaren Schwimmrings…stellt euch vor, ihr habt so einen Luftring ungefähr in Höhe des Bauchnabels  um euch herum. Wir atmen ja mit der sogenannten Zwerchfellflankenatmung . Was heißt das denn überhaupt? Wir möchten, das die Luft tief in den Körper  strömt, in unsere unteren Rippen und Bauch. Bei dieser Tiefenatmung senkt sich der Atemmuskel, das Zwerchfell herab, die Lunge füllt sich mit Luft, dadurch weitet sich der Brustkorb durch die Ausdehnung der Zwischenrippenmuskeln. Das Zwerchfell soll so tief absinken, das es die Bauchorgane nach unten drückt , so kommt der Bauch nach vorne, wird dicker, und das ist genau richtig so. Also bitte nicht denken, man müßte beim Singen den Bauch einziehen, damit man schön dünn auf der Bühne aussieht. Ich fasse mich auch gerne mal an mit einem sogenannten checkergriff : ihr merkt die Stütze gut, wenn ihr eine Hand auf den Bauchnabel legt und eine Hand in der Seite lasst. Lasst mal eure Luft auf  fffff ausströmen bis sie ganz weg ist, dann setzt  der sogenannte Atemhunger ein, und ihr merkt wie die Luft in euch , nach unten einfällt..Stütze  spüren und festhalten…und wieder kontrolliert auf ffff gaaaanz langsam auspusten.
So kann man das kontrollierte , gute Ausatmen spüren und trainieren. Denn ganz wichtig ist: das du bewusst der CHEF deiner Atmung bist…du steuerst die Luft ,   Nicht andersrum !
denn : ohne Luft kein TON!
ich wünsche euch eine ganz TIEFE Reise IN EURE ATMUNG  .

Es geht wieder los ! Vocalcoaching startet am Montag 10.8. Es sind noch Plätze frei ! Schreibt mir eine mail oder ruft mich an!

Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Menschen, die sich gerne mal gesanglich ausprobieren wollen : die Sommerferien sind vorbei und es geht wieder los !
Ich freu mich auf euch! Auf neue Gesangsübungen, neue Songs ,viel SPASS und neues Selbstwertgefühl beim Singen.
In Zeiten von Corona müssen wir ein paar Hygiene Regeln beachten, aber das hindert uns nicht , mit Leib und Seele dabei zu sein.
In meinem Gesangsraum können wir den Abstand  sehr gut einhalten, ihr singt hinter einer Acryl Scheibe, aber natürlich ohne Maske. Mit der Maske kann man nicht singen und kriegt auch keine Luft, und Luft ist ja nunmal unser Lebenselixier beim singen.
Ich möchte ja jeden Monat eine Gesangregel bzw. Ideen bezüglich des Singens hier zum besten geben.
Die Juli Regel könnte lauten : Singen befreit und macht glücklich !
Beim Singen sind gewisse Areale im Gehirn, die für ANGST zuständig sind , ausgeschaltet.  Wir bewegen uns beim Singen in einer anderen Welt und sind auch in einem anderen Zustand ; in einem „erhabeneren „ in einem künstlerischen Prozess. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle wie gut oder schlecht man singt.

Ich glaube , grade in diesen Zeiten von Corona, kann es nur guttun, mal an was anderes zu denken und Ablenkung zu suchen.
Also : traut euch , schreibt ne mail! Ruft mich an und wir vereinbaren eine Schnupperstunde!

Eure Katja

Neue Singregel Juni …oder auch die Frage gestellt : warum singen wir eigentlich?

Liebe Singbirds,

ja, jetzt ist schon wieder Juni, wir stecken immer noch in der Corona Krise…die Sommerferien stehen vor der Tür und ich hoffe , das ich wegfahren kann. Man braucht inzwischen mal Tapetenwechsel.
Mein Leben als Künstlerin  steht still…alle Auftritte sind ja abgesagt worden.  Vielleicht geht es im August weiter mit den ersten Gigs im Theater , vor wenigen Menschen , die wohl eine Maske tragen werden.
Mal schauen , wie sich das anfühlt, diese Menschen anzusingen.
ICH VERMISSE DAS SINGEN !
Ich möchte hier deswegen mal ein paar Gedanken loswerden, die das Singen betreffen.
Warum wollen wir eigentlich singen ? Wollen wir was damit erreichen ? …und wenn…was überhaupt ?
Als Vocalcoach ist mir in erster Linie wichtig, das ihr OHNE Angst und mit FREUDE singt .
Das Singen sollte euch keinen zusätzlichen Stress bereiten, davon hat man im Alltag oft schon genug.  Die Menschen kommen mit den unterschiedlichsten Ansätzen und Wünschen  zu mir, die einen singen  vielleicht schon in einer Band und wollen das ein oder andere verbessern. Die anderen haben noch nie gesungen oder als kleines Kind im Schulchor und wollen das Singen einfach nochmal ausprobieren. Manche Menschen möchten einfach die Stimme als solche trainieren, den Stimmsitz und Klang verbessern. Andere wiederum erhoffen sich eine Karriere als Popstar , wollen berühmt werden und glauben, das man mit einigen Stunden Gesangsunterricht zu einem CASTING gehen kann oder  YouTube Star wird.
Das klappt in den seltensten Fällen , und ich stelle mir dann auch immer wieder die Frage , ob die Liebe zum Singen oder zur Musik hier überhaupt gespürt oder fokussiert wird.
Ich lese grade mal wieder ein Buch von einer tollen Kollegin , Nikola Materne, „POPVOCALS , der Weg zur eigene Stimme ! Genau darum geht es auch beim Singen, zu seinem eigenen Stimmsound zu finden und auch zu dem eigentlichen Wunsch , nämlich zu kommunizieren ,mit sich und anderen . Ich zitiere mal einige Aussagen von ihr :

…„ Erfolg ist tatsächlich nur eines der möglichen Ziele, die man mit seinem Gesang verfolgen kann. Und der stellt sich womöglich eher dann ein, wenn man beim Singen mit der Geschichte und mit dem Gefühl des Songs, mit sich selbst oder-wer etwas damit anfangen kann- mit einem höheren Wesen verbunden ist, statt sich mit der Frage herumzuplagen, ob man „gut „ oder „schlecht „ singt.
( Einleitung, Seite 15 )

…Man muss als Sänger nicht unbedingt über sich hinauswachsen, sozusagen durch den Gesang oder die Kunst transzendieren. Befriedigender ist es, wenn man in der Lage ist, seine Person, mit all ihren Erfahrungen, Fehlern und Fähigkeiten , auszudrücken.
Auf diese Weise werden die Ecken und Kanten, das Ungenormte in der Persönlichkeit des Sängers zum Stilmittel, das sich im Vortrag niederschlägt. ( Popgesang: Entertainment, Kunst und Rebellion , Seite 26)

Das sind für mich sehr wahre Worte !

Vor vielen Jahren dachte ich auch noch, ich muss mich behaupten und irgendwie gleich gut oder besser sein als andere. Ein ewiger Konkurrenz Kampf und Druck stellt sich bei diesen Gedanken ein.
Deswegen nochmal : das wichtigste und schönste beim Singen ist , das ihr zu euch selbst findet, und euch und eurer Stimme am Ende auch vertraut .
Dabei will ich euch unterstützend zur Seite stehen.
Habt einen schönen Sommer !

Der Mai ist gekommen…Zeit für eine neue Gesangsregel bzw. Gedanken in dieser Zeit !

Der Frühling ist da, Corona ist da ….dadurch fühlt sich natürlich alles anders an. Aber es ist schön zu sehen , wie die Natur erblüht , das macht schon happy.
Nicht happy macht mich nach wie vor die Situation, das ich noch nicht in meinem Raum unterrichten darf. Nach wie vor erteile ich nur online Unterricht, es könnte aber sein, das ab Anfang Mai  sich die ein oder andere Anordnung ändert. Ich bleibe dran, denn ich möchte so schnell wie möglich wieder mit euch Unterricht in meinem  Gesangs Raum abhalten, natürlich mit Abstand und den nötigen Hygiene Regeln.
Die Gesangregel für den Mai könnte heißen : Technik versus Feeling.
Mir fällt immer wieder auf, das einige Sänger/innen sich mehr darauf konzentrieren, Töne zu treffen als ihr Gefühl zu transportieren. Der Gesang klingt oft hölzern , uninspiriert, auch ohne Körpersprache bzw. Spannung. Natürlich ist unsere Technik, sprich unsere Muskeln ,die für die Gesangsdarbietung  unerlässlich sind, sehr wichtig . Deswegen trainieren wir ja auch die Zunge , das Gaumensegel, Registerausgleich, Kopfstimme etc….Aber : wenn uns der Gesang nicht  berührt, wenn das Gefühl des Singenden einfach nicht rüberkommt , ist das für das Endergebnis sehr schade. Man kann es dem Singenden ansehen, ob er das ‚ feel ‚ hat. Ein gelangweilter Gesichtsausdruck plus zu lässige Körperhaltung kann zu keinem guten Ergebnis führen.

Wir transportieren Gefühle als Sänger/innen, erzählen Geschichten. Traut euch, Gefühle zu zeigen , das ist ganz wichtig !

Seht euch selbst wie eine Art Sprachrohr, ein Kanal ….ihr wollt eine Message schicken. Deswegen überlegt auch immer bitte WAS ihr singt ! Versetzt euch beim Singen in eine Situation, die mit dem Text gespiegelt wird …dann sind wir beim GEFÜHL. Das wichtigste Element beim Singen!
Merkt euch dieses Zitat von Caruso :

Das Zubehör eines Sängers : Ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, 10 Prozent Intelligenz, sehr viel schwere Arbeit und ein gewisses Etwas im Herzen.

April! Neue Gesangsregel ? ja , jetzt erst recht ! Singt so viel ihr könnt , zuhause , vom Balkon, von wo auch immer …es ist gut für die Seele !

Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Gesangsinteressierte,

mir ist nicht nach Singen…und dann wieder doch ! Dann möchte ich ganz laut singen, und mein Gefühl rausbrüllen. So geht es wahrscheinlich grade vielen Menschen, wir sind verunsichert , versuchen alles richtig zu machen….wir wissen aber einfach nicht, wie lange diese Situation noch andauert.
Viele meiner Kollegen machen  Wohnzimmer Konzerte online, uns fehlt einfach die Bühne und die magischen Momente mit dem Publikum . Diese Magie kann nichts ersetzten, und es fehlt was im Leben. Das macht schon traurig.
Ich kann grade nur online unterrichten, das funktioniert auch super  , ich kenne allerdings auch alle Schüler schon lange und kann somit gut einschätzen, was wir  online machen können. Hier liegt für mich auch ganz klar der Focus beim Songcoaching.
Ich bin  jetzt ganz ehrlich: ich glaube nicht , das online Coaching für einen Gesangsanfänger  mit null Erfahrung im Bereich Atemtechnik, Körperspannung und Stimmbildung geeignet ist. Man kann natürlich alles ausprobieren, aber ich bin da skeptisch. Vielleicht geht es nach den Osterferien etwas „ normaler „ weiter, das heißt , das Kontaktverbot wird gelockert.
Ich glaube aber eigentlich nicht daran, das heißt unter Umständen: ONLINE THE NEXT MONTHS ………
Für alle , die das ausprobieren möchten : meldet euch bei mir !
Für alle anderen : wir müssen noch ein bisschen Geduld haben , bis das Singen in meinem Proberaum Face to Face wieder möglich ist .
Bleibt bitte alle gesund !
Eure Katja

 

Corona ! Achtung ! Auch ich muss mich natürlich an alle Vorgaben halten, wenn es darum geht, den Virus aufzuhalten.

Hallo Leute,

täglich kommen neue Nachrichten und Vorgaben , wie wir uns zu verhalten haben, in Zeiten einer solchen Krise.
Bitte habt Verständnis dafür, wenn auch ich den Unterricht vielleicht vorübergehend einstellen muss, auch Schnupperstunden können dann erstmal nicht terminiert werden.
Ich halte mich an die Vorgaben, die grundsätzlich auch für die Musikschulen gelten.
Bitte bleibt gesund !

eure Katja