Es geht wieder los ! Vocalcoaching startet am Montag 10.8. Es sind noch Plätze frei ! Schreibt mir eine mail oder ruft mich an!

Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Menschen, die sich gerne mal gesanglich ausprobieren wollen : die Sommerferien sind vorbei und es geht wieder los !
Ich freu mich auf euch! Auf neue Gesangsübungen, neue Songs ,viel SPASS und neues Selbstwertgefühl beim Singen.
In Zeiten von Corona müssen wir ein paar Hygiene Regeln beachten, aber das hindert uns nicht , mit Leib und Seele dabei zu sein.
In meinem Gesangsraum können wir den Abstand  sehr gut einhalten, ihr singt hinter einer Acryl Scheibe, aber natürlich ohne Maske. Mit der Maske kann man nicht singen und kriegt auch keine Luft, und Luft ist ja nunmal unser Lebenselixier beim singen.
Ich möchte ja jeden Monat eine Gesangregel bzw. Ideen bezüglich des Singens hier zum besten geben.
Die Juli Regel könnte lauten : Singen befreit und macht glücklich !
Beim Singen sind gewisse Areale im Gehirn, die für ANGST zuständig sind , ausgeschaltet.  Wir bewegen uns beim Singen in einer anderen Welt und sind auch in einem anderen Zustand ; in einem „erhabeneren „ in einem künstlerischen Prozess. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle wie gut oder schlecht man singt.

Ich glaube , grade in diesen Zeiten von Corona, kann es nur guttun, mal an was anderes zu denken und Ablenkung zu suchen.
Also : traut euch , schreibt ne mail! Ruft mich an und wir vereinbaren eine Schnupperstunde!

Eure Katja

Neue Singregel Juni …oder auch die Frage gestellt : warum singen wir eigentlich?

Liebe Singbirds,

ja, jetzt ist schon wieder Juni, wir stecken immer noch in der Corona Krise…die Sommerferien stehen vor der Tür und ich hoffe , das ich wegfahren kann. Man braucht inzwischen mal Tapetenwechsel.
Mein Leben als Künstlerin  steht still…alle Auftritte sind ja abgesagt worden.  Vielleicht geht es im August weiter mit den ersten Gigs im Theater , vor wenigen Menschen , die wohl eine Maske tragen werden.
Mal schauen , wie sich das anfühlt, diese Menschen anzusingen.
ICH VERMISSE DAS SINGEN !
Ich möchte hier deswegen mal ein paar Gedanken loswerden, die das Singen betreffen.
Warum wollen wir eigentlich singen ? Wollen wir was damit erreichen ? …und wenn…was überhaupt ?
Als Vocalcoach ist mir in erster Linie wichtig, das ihr OHNE Angst und mit FREUDE singt .
Das Singen sollte euch keinen zusätzlichen Stress bereiten, davon hat man im Alltag oft schon genug.  Die Menschen kommen mit den unterschiedlichsten Ansätzen und Wünschen  zu mir, die einen singen  vielleicht schon in einer Band und wollen das ein oder andere verbessern. Die anderen haben noch nie gesungen oder als kleines Kind im Schulchor und wollen das Singen einfach nochmal ausprobieren. Manche Menschen möchten einfach die Stimme als solche trainieren, den Stimmsitz und Klang verbessern. Andere wiederum erhoffen sich eine Karriere als Popstar , wollen berühmt werden und glauben, das man mit einigen Stunden Gesangsunterricht zu einem CASTING gehen kann oder  YouTube Star wird.
Das klappt in den seltensten Fällen , und ich stelle mir dann auch immer wieder die Frage , ob die Liebe zum Singen oder zur Musik hier überhaupt gespürt oder fokussiert wird.
Ich lese grade mal wieder ein Buch von einer tollen Kollegin , Nikola Materne, „POPVOCALS , der Weg zur eigene Stimme ! Genau darum geht es auch beim Singen, zu seinem eigenen Stimmsound zu finden und auch zu dem eigentlichen Wunsch , nämlich zu kommunizieren ,mit sich und anderen . Ich zitiere mal einige Aussagen von ihr :

…„ Erfolg ist tatsächlich nur eines der möglichen Ziele, die man mit seinem Gesang verfolgen kann. Und der stellt sich womöglich eher dann ein, wenn man beim Singen mit der Geschichte und mit dem Gefühl des Songs, mit sich selbst oder-wer etwas damit anfangen kann- mit einem höheren Wesen verbunden ist, statt sich mit der Frage herumzuplagen, ob man „gut „ oder „schlecht „ singt.
( Einleitung, Seite 15 )

…Man muss als Sänger nicht unbedingt über sich hinauswachsen, sozusagen durch den Gesang oder die Kunst transzendieren. Befriedigender ist es, wenn man in der Lage ist, seine Person, mit all ihren Erfahrungen, Fehlern und Fähigkeiten , auszudrücken.
Auf diese Weise werden die Ecken und Kanten, das Ungenormte in der Persönlichkeit des Sängers zum Stilmittel, das sich im Vortrag niederschlägt. ( Popgesang: Entertainment, Kunst und Rebellion , Seite 26)

Das sind für mich sehr wahre Worte !

Vor vielen Jahren dachte ich auch noch, ich muss mich behaupten und irgendwie gleich gut oder besser sein als andere. Ein ewiger Konkurrenz Kampf und Druck stellt sich bei diesen Gedanken ein.
Deswegen nochmal : das wichtigste und schönste beim Singen ist , das ihr zu euch selbst findet, und euch und eurer Stimme am Ende auch vertraut .
Dabei will ich euch unterstützend zur Seite stehen.
Habt einen schönen Sommer !

Der Mai ist gekommen…Zeit für eine neue Gesangsregel bzw. Gedanken in dieser Zeit !

Der Frühling ist da, Corona ist da ….dadurch fühlt sich natürlich alles anders an. Aber es ist schön zu sehen , wie die Natur erblüht , das macht schon happy.
Nicht happy macht mich nach wie vor die Situation, das ich noch nicht in meinem Raum unterrichten darf. Nach wie vor erteile ich nur online Unterricht, es könnte aber sein, das ab Anfang Mai  sich die ein oder andere Anordnung ändert. Ich bleibe dran, denn ich möchte so schnell wie möglich wieder mit euch Unterricht in meinem  Gesangs Raum abhalten, natürlich mit Abstand und den nötigen Hygiene Regeln.
Die Gesangregel für den Mai könnte heißen : Technik versus Feeling.
Mir fällt immer wieder auf, das einige Sänger/innen sich mehr darauf konzentrieren, Töne zu treffen als ihr Gefühl zu transportieren. Der Gesang klingt oft hölzern , uninspiriert, auch ohne Körpersprache bzw. Spannung. Natürlich ist unsere Technik, sprich unsere Muskeln ,die für die Gesangsdarbietung  unerlässlich sind, sehr wichtig . Deswegen trainieren wir ja auch die Zunge , das Gaumensegel, Registerausgleich, Kopfstimme etc….Aber : wenn uns der Gesang nicht  berührt, wenn das Gefühl des Singenden einfach nicht rüberkommt , ist das für das Endergebnis sehr schade. Man kann es dem Singenden ansehen, ob er das ‚ feel ‚ hat. Ein gelangweilter Gesichtsausdruck plus zu lässige Körperhaltung kann zu keinem guten Ergebnis führen.

Wir transportieren Gefühle als Sänger/innen, erzählen Geschichten. Traut euch, Gefühle zu zeigen , das ist ganz wichtig !

Seht euch selbst wie eine Art Sprachrohr, ein Kanal ….ihr wollt eine Message schicken. Deswegen überlegt auch immer bitte WAS ihr singt ! Versetzt euch beim Singen in eine Situation, die mit dem Text gespiegelt wird …dann sind wir beim GEFÜHL. Das wichtigste Element beim Singen!
Merkt euch dieses Zitat von Caruso :

Das Zubehör eines Sängers : Ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, 10 Prozent Intelligenz, sehr viel schwere Arbeit und ein gewisses Etwas im Herzen.

April! Neue Gesangsregel ? ja , jetzt erst recht ! Singt so viel ihr könnt , zuhause , vom Balkon, von wo auch immer …es ist gut für die Seele !

Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Gesangsinteressierte,

mir ist nicht nach Singen…und dann wieder doch ! Dann möchte ich ganz laut singen, und mein Gefühl rausbrüllen. So geht es wahrscheinlich grade vielen Menschen, wir sind verunsichert , versuchen alles richtig zu machen….wir wissen aber einfach nicht, wie lange diese Situation noch andauert.
Viele meiner Kollegen machen  Wohnzimmer Konzerte online, uns fehlt einfach die Bühne und die magischen Momente mit dem Publikum . Diese Magie kann nichts ersetzten, und es fehlt was im Leben. Das macht schon traurig.
Ich kann grade nur online unterrichten, das funktioniert auch super  , ich kenne allerdings auch alle Schüler schon lange und kann somit gut einschätzen, was wir  online machen können. Hier liegt für mich auch ganz klar der Focus beim Songcoaching.
Ich bin  jetzt ganz ehrlich: ich glaube nicht , das online Coaching für einen Gesangsanfänger  mit null Erfahrung im Bereich Atemtechnik, Körperspannung und Stimmbildung geeignet ist. Man kann natürlich alles ausprobieren, aber ich bin da skeptisch. Vielleicht geht es nach den Osterferien etwas „ normaler „ weiter, das heißt , das Kontaktverbot wird gelockert.
Ich glaube aber eigentlich nicht daran, das heißt unter Umständen: ONLINE THE NEXT MONTHS ………
Für alle , die das ausprobieren möchten : meldet euch bei mir !
Für alle anderen : wir müssen noch ein bisschen Geduld haben , bis das Singen in meinem Proberaum Face to Face wieder möglich ist .
Bleibt bitte alle gesund !
Eure Katja

 

Corona ! Achtung ! Auch ich muss mich natürlich an alle Vorgaben halten, wenn es darum geht, den Virus aufzuhalten.

Hallo Leute,

täglich kommen neue Nachrichten und Vorgaben , wie wir uns zu verhalten haben, in Zeiten einer solchen Krise.
Bitte habt Verständnis dafür, wenn auch ich den Unterricht vielleicht vorübergehend einstellen muss, auch Schnupperstunden können dann erstmal nicht terminiert werden.
Ich halte mich an die Vorgaben, die grundsätzlich auch für die Musikschulen gelten.
Bitte bleibt gesund !

eure Katja

März ! Die Sonne scheint immer öfter…die Laune steigt , die Lust aufs Singen auch ! Neue Singregel : TWANG !

Liebe Singbirds , ich gebe zu, diese Staffel DSDS schaue ich sogar relativ regelmäßig….da sind nämlich diesmal 2-3 Sänger dabei, die richtig gut sind. Selbst bei Facebook unter uns Musiker Kollegen wird darüber diskutiert , das diesmal sogar TALENTE zu hören sind . Menschen , die echt singen können …und wissen , wie sie mit ihrer Stimme umgehen müssen , welchen Sound sie für welches Stück wählen. Ich muss nämlich nochmal loswerden : wir klingen ja nicht immer gleich beim Singen ! Jeder Song hat ja einen gewissen Spirit , und den müssen wir mit unserer Stimme umsetzen können.
Und jetzt komme ich zur Singregel für den März : nutze deinen TWANG ! Singe  mal das Wort SING ….und lass das NG mal etwas nachresonieren .
Singe nochmal SING , bleib auf dem NG und gleite dann mal in ein EEEEEH . Merkst du schon was ?Was soll das denn sein ? Stell dir mal vor, ein Gitarrist gibt seiner E- Gitarre mit seinem Sound Board einen metallisch klingenden , harten Sound … so ähnlich können wir auch unsere Stimme klingen lassen, indem wir gewisse Resonanzräume, vor allem den Nasenrachenraum hierfür nutzen. Das kannst du schon mit verschieden Sounds spüren : sag mal NJET ( ja, Russisch 😂) , oder Denk an ein nörgelndes Teenie : naaaain…neeeee, ….an ein schreiendes Baby : wüääääh. , oder an eine schnatternde Ente : äh, äh, äh….

Diese Sounds üben wir auch im Unterricht, dann kommt dir das ganze auch nicht mehr fremd vor, und du wirst feststellen , wieviel Lautstärke und „ metallischer „ Sound mit in deine Stimme fließt .
Grade für die Höhe eine mega Technik , ein wahres Geschenk !
Man klingt bei den Übungen ein wenig „ FIES „ ….aber das soll genau so sein . Also : nur Mut …..schnattern wie eine Ente und wir kommen deinem fetten Stimmklang immer näher !
Viel Spaß beim Üben ! 🦆🎤😁👍🤩

Februar ! Langsam wird es heller….und eine neue Singregel für den Monat gibt’s auch !

Liebe Singbirds, ich bin kein Wintermensch und zähle schon die Tage , bis es wieder Frühling wird , es länger hell ist und die Sonne ENDLICH wieder zu sehen ist. Und jetzt kommt das SINGEN ins Spiel : sind wir gut drauf, haben wir öfter ein Lied auf den Lippen, trällern und summen , einfach weil es Spaß macht und wir unserer inneren Zufriedenheit damit auch Ausdruck verleihen können. WIR HABEN ALSO FREUDE AM GESANG !
Das ist für mich ein ganz wichtiger Aspekt beim Singen!
Mir fällt im Unterricht immer wieder auf, das einige Schüler völlig UNTERSPANNT und mit einer falschen IDEE singen.  Beim Singen eines Songs sind wir die ganze Zeit IM LIED  : unsere Atemtechnik , unsere Mimikmuskeln , unsere Zunge , unser Nasenresonanzraum machen sozusagen die Arbeit , unsere Seele gibt den Tönen den Soul !
Es geht nicht immer nur darum , die Töne richtig zu treffen. Eine gute Intonation ist sowieso Voraussetzung für einen guten Gesang ! Es geht darum , den Song auch zu fühlen ,und die Geschichte zu erzählen. Und das kann man nur gut, wenn die innere Bereitschaft auch da ist. Da ist eine Null Bock Einstellung, oder auch das Singen eines Liedes mit den Händen in den Hosentaschen und durch die Zähne genuschelt eher hinderlich.  Es kann uns allerdings beim Performen eines Liedes auch im Weg stehen, wenn  wir ÜBERSPANNT sind . Das bedeutet, das man die ganze Zeit darüber nachdenkt, ob denn jetzt bloß alles perfekt klingt, die Höhe erreichbar ist, der Sound stimmt, wir attraktiv aussehen beim Singen, ob wir beim Publikum gut ankommen. Dann sind wir nicht mehr bei uns selbst , sondern von Äußerlichkeiten und Selbstzweifeln geplagt. Eigentlich sollten wir beim Singen eine Art Freiheitsgefühl haben, denn es ist ja auch ein künstlerischer Prozess, nur so können wir einen Kanal aufbauen, eine Verbindung zum Publikum.

Also : Bleib bei dir, vertrau dir , aber nimm das Singen auch ernst …( üben, üben, üben…..)  und dann läuft das Singen fast wie von selbst !